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Freitag, 17. Juni 2011

Old Slip Park

Durch diesen 'Park' gehe ich jeden morgen auf dem Weg von der Fähre zum Büro. Alle Parks, und seien sie noch so klein, haben schöne Namen und entsprechende Verbotsschilder. Vor allem haben die Parks aber Öffnungszeiten, die wohl dafür da sind Obdachlose nach Parkschluß von den Bänken vertreiben zu können. Eigentlich ist es nur eine größere Verkehrsinsel, die aber nach 22 Uhr dann nicht mehr zu betreten ist.

Bemerkenswert ist auch das Baum/Sitzbankverhältnis im Old Slip Park von 1:3 (30 Bänke gegenüber 10 Bäumen).

Das interessanteste Verbot ist, dass es nicht erlaubt ist nicht hinter seinem Hund sauber zu machen. Das ist wohl das erste Verbot mit Negation das mir über den Weg läuft.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Vorher / Nachher (Weg zur Arbeit)

Da ich in Frankfurt meist mit dem Rad zur Arbeit fahre, habe ich mir mittlerweile eine schöne Route ausgesucht - meist geht es an der Nidda entlang. Morgens habe ich viele Begleiter die auch mit dem Rad unterwegs sind, zur Arbeit. Abends sind dann wesentlich mehr Spaziergänger und Feierabendsportler unterwegs.


Als ich das Bild machte dachte ich mir dass man das prima der New-Yorker U-Bahn entgegen stellen kann - wie sich morgens die Masse ins Finanzdistrikt wälzt. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Da sich mein Arbeitskollege entschlossen hat mit der Fähre zur Arbeit zu fahren, bin ich dem Gruppendruck unterlegen und bin also nun auch mit der Fähre unterwegs. Das war nicht die schlechteste Entscheidung wie man sieht.

Mittwoch, 13. April 2011

Gotham City

Montag war der Tag der den eigentlichen Grund darstellte warum ich hier bin. Deswegen war ich sehr früh wach und habe die erste Fähre um 6:05am zur Arbeit genommen. Die Stadt lag unter waberndem Nebel, die Luftfeuchtigkeit war hoch, aber es war relativ warm. Das sind einige der Fotos
Eine qualitativ bessere Version laesst sich in meinem Fotostream bei Flickr (rechter Bildschirmrand) einsehen.

Sonntag, 10. April 2011

Vorher / Nachher (Arbeitsplatz)

In dieser Serie stelle ich in loser Folge Vergleiche zwischen bestimmten Orten vor - zuhause und hier. Heute: mein Arbeitsplatz.

Zuhause: viel Platz, hell und die Aussicht ist okay. Der zehnte Stock ist auch noch zu Fuss erreichbar - einmal am Tag nach dem Essen.




Hier in NY hat man mir einen verleichsweise großen Platz gegeben - die anderen Entwicklern sind mehr in Bodenhaltung. Im Vergleich dazu ist das schon Freilandhaltung deLuxe. Die Aussicht ist echt in Ordnung - sicher wird mir irgendwann der Beton auf den Keks gehen, aber bis dahin beobachte ich gern einen WallStreet-Dachkindergarten fünfzehn Stockwerke unter mir. (Läppische 25,000$-35,000$ sollte man aber schon flüssig haben wenn man seinen kleinen Sonnenschein da abgeben will...)







Mittwoch, 6. April 2011

Angekommen - Widerstand ist zwecklos

Seit drei Tagen bin ich jetzt hier, und der Gewöhnungseffekt ist schneller, stärker, ausgeprägter als ich das gedacht habe. Das Appartment hat alle meine Erwartungen an Größe, Einrichtung und Umgebung übertroffen. Das Haus hat einen Fitnessraum in dem sich die Verrückten morgens um 6 treffen, um wie verrückt auf irgendwelchen Maschinen Bewegungen zu verrichten. Wenn man alternativ am Hudson läuft, kommt man sich vor wie bei einem recht mäßig besuchten Volkslauf - vor Sonnenaufgang. Einen Kinderspielplatz drinnen wie draußen hat es auch, davon wird Tippnix sicher später berichten.

Als Pendeltransportmittel habe ich zwei Möglichkeiten: den PATH Train oder die Fähre der NY-Waterways. Obgleich die Fähre viermal teurer ist, habe ich mir ein Monatsticket (Kalendermonat!) gekauft – man ist ja nur einmal hier. Eine Viertelstunde Wind um die Nase, und die verrückte Stadt aus sicherer Entfernung an sich vorbeiziehen zu sehen, ist morgens ein guter Start und abends der richtige Abschluß. Viele der Pendelautisten auf der Fähre spielen aber lieber an Ihrem elektronisches Spielzeug wie Blackberry, I-Phone oder I-Pad herum – oder sie lesen Zeitung. Vielleicht haben sie schon genug gesehen.

In den ersten Tagen ist man noch Tourist, der sich nicht als Teil der amorphen Pendlermasse begreift. Man schaut sich diese Verrückten an, die in dieser Stadt arbeiten und fragt sich welche Konzessionen sie sonst so an Ihr Privateleben machen, um in dieser Stadt arbeiten zu können. Nach ein paar Tagen ist man einer von Ihnen.

Das Wetter ist im Moment noch nicht wirklich frühlingshaft, es ist ziemlich wechselhaft. Zuhause lassen sich die Kollegen die Sonne auf den Bauch scheinen, nun gut das ist fair. Ich darf ja hier sein.


Donnerstag, 31. März 2011

Letzte Tage

Während ich die Freizeit in den letzten Tagen hier in Deutschland mit Radfahren und Grillen verbringe, habe ich mal geschaut ob es nicht möglich wäre auch dort in Jersey ein wenig Rad zu fahren. Aus der Webperspektive scheint es weniger eine Gegend zu sein in der man mit dem Rad fährt, es sei denn man ist Fahrradkurier oder Gefahrensucher.

Der Holland-Tunnel unter dem Hudson verbindet New Jersey mit New York City und wäre für mich eine Möglichkeit doch mit dem Rad zur Arbeit zu kommen...